
Erfahre mehr über mich, meinen Werdegang, die Entstehung und Ziele von PsyLearn.
Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Annsophie Voelkner, die Gründerin von PsyLearn. Hier erfährst du, wie es mich in die Psychologie verschlagen hat, welche Erfahrungen ich in meinem Leben bereits gesammelt habe, wie PsyLearn entstanden ist und wie PsyLearn sich in Zukunft weiterentwickeln wird. Wenn du magst folge mir gerne auf LinkedIn, YouTube und Spotify.



Beruflicher Werdegang von Annsophie Voelkner – Psychologin M.sc. & Psychotherapeutin (PsychThG2019)
2018
Abitur
Gesellschaftswissenschaftliches Profil mit Schwerpunkt auf Wirtschaft, Politik, Geographie, Geschichte & Medien
2018-2019
AuPair in Neuseeland
10 Monate: Kinderbetreuung, Englisch-Skills verbessern, Reisen, Kultur kennenlernen, Persönlichkeitsentwicklung
2019-2020
FSJ
6 Monate habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Krippe absolviert.
2020-2023
Bachelorabschluss
In 3 Jahren Regelstudienzeit haben ich meinen Bachelor in Psychologie abgeschlossen.
Mai 2021 – Januar 2024
Studentische Hilfskraft in der Forschung
Mitarbeit im DFG geförderten Forschungsprojeket „Cognitive training effects across the adult lifespan: Adiffusing moddeling approach“, am Institut für kognitive und affektive Neurowissenschaften (ICAN) der Medical School Hamburg.
2023-2025
Masterabschluss
In 2 Jahren Regelstudienzeit habe ich den neuen approbationskonformen Master in klinischer Psychologie & Psychotherapie abgeschossen.
2025
Approbation zur Psychotherapeutin
Im Frühjahr 2025 habe ich die Approbationsprüfung nach PsychThG2019 absolviert und bestanden. Im Mai 2025 erhielt ich meine Approbationsurkunde und trat der PKSH bei.
Seit Juli 2025
Psychologin in einer Geriatrie
Mittlerweile arbeite ich 35 Wochenstunden in einer Geriatrie als Psychologin. Meine Aufgaben dort sind u.a. neuropsychologische Diagnostik, Diagnostik psychischer Störungen, psychische Stabilisierung, Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung.
Seit Oktober 2023
Podcasting
Im April 2024 habe ich gemeinsam mit meinem Kommilitonen Bennet ein Gewerbe angemeldet. Schon während unseres Masterstudiums im Jahr 2023 starteten wir den Podcast „Psychologie am Kaffeetisch“ – ein gemeinsames Herzensprojekt, das schnell auf großes Interesse stieß.
Ende 2024 habe ich dann begonnen, zusätzlich meinen eigenen Lernpodcast zur Approbationsprüfung Psychotherapie zu veröffentlichen. Seit Anfang 2025 ist die Arbeit daran ein fester Bestandteil meines Alltags geworden.
Podcasting ist für mich längst mehr als nur ein Hobby: Es ist zu einer erfüllenden und inzwischen auch erfolgreichen selbstständigen Nebentätigkeit geworden, die ich mit viel Freude und Sorgfalt weiterentwickle.
Aus dieser Entwicklung heraus entstand schließlich die Idee zu PsyLearn – meinem eigenen Projekt, das die Inhalte des Lernpodcasts weiterführt und erweitert. Wie es dazu kam und welche Wege PsyLearn seitdem gegangen ist, erzähle ich im nächsten Abschnitt.
Die Geschichte von PsyLearn: Vision & Gründung von Annsophie Voelkner
Wie kam ich zur Psychologie?
Schon als Kind habe ich mich gefragt, warum Menschen sich so verhalten, wie sie es tun. Neugierig und wissbegierig habe ich versucht zu verstehen, weshalb unterschiedliche Personen in derselben Situation völlig verschieden reagieren und empfinden. In der Schulzeit entwickelte ich durch das Thema Neurobiologie eine besondere Faszination für das Gehirn und die beeindruckenden Prozesse, die dort ablaufen. In meiner Jugend habe ich zudem gemerkt, dass Menschen mir oft schnell Vertrauen entgegenbringen und sich mir öffnen. Als ich schließlich auf das Fachgebiet Psychologie stieß, ergab plötzlich alles Sinn: Endlich fand ich eine Wissenschaft, die sich genau mit den Fragen beschäftigt, die mich schon mein Leben lang begleitet haben. Dieses natürliche Vertrauen, das mir Menschen entgegenbringen, bestärkte mich schließlich darin, den Weg zur Psychotherapeutin einzuschlagen.


Mein erster Podcast, der unabsichtlich bekannt wurde
Während der ersten Semester meines Bachelors probierte ich viele Lernstrategien aus. Schnell merkte ich, dass ich komplexe Inhalte am besten verstand, wenn ich sie in eigenen Worten jemand anderem erklärte. Also begann ich, Lerninhalte in mein Handy einzusprechen und sie mir später erneut anzuhören. Um das Lernen etwas aufzulockern, schnitt ich daraus kleine Podcastfolgen zusammen und lud sie – zunächst nur für mich – bei Spotify hoch, damit ich jederzeit darauf zugreifen konnte. Nach einiger Zeit bemerkte ich überrascht, dass mehrere Tausend Personen meinen Podcast gehört hatten.
Psychologie am Kaffeetisch
Während wir für eine Klausur im ersten Master-Semester lernten, scherzten Bennet und ich darüber einen Podcast ganz professionell aufzuziehen. Schließlich haben ja schon meine Handyaufnahmen auf Spotify tausende Klicks erzielt. Aus Spaß wurde ernst. Wir kauften ein Mikrofon, arbeiteten ein Konzept aus und entschieden uns für mehr wissenschaftlich fundierte Aufklärung im Bereich der klinischen Psychologie und Psychotherapie zu sorgen.


Approbationsprüfung Psychotherapie Lernpodcast
Ganz nach dem Motto back to the roots – nur besser – nutze ich das Podcast-Format wieder für meine eigene Prüfungsvorbereitung. Mir stand nun die Approbationsprüfung bevor und bereits im Studium hatte sich dieses Lernformat für mich bewehrt. Da ich unerwartet viele Menschen mit meinem damaligen Lernpodcast erreichte, entschied ich mich, die Episoden diesmal in hoher Qualität aufzunehmen und anderen Lernenden zur Verfügung zu stellen. Da ich mittlerweile sehr viel Zeit und Aufwand und auch Geld in die Erstellung von Podcasts gesteckt hatte, entschied ich mich, diesen Podcast gegen einen kleinen Obolus anzubieten. Mein Wunsch war zumindest bisherige Kosten zu decken und ein kleines Taschengeld zu verdienen. Es passierte jedoch viel mehr als das …
Die Entstehung von PsyLearn
Von Monat zu Monat stieg die Anzahl meiner zahlenden Abonnenten exponentiell an. Nach 10 Monaten hatten bereits über 700 Menschen mit meinem Podcast gelernt. Es wurde Zeit das Projekt von Psychologie am Kaffeetisch zu trennen – ich nutzte die bestehende Website und Ressourcen bis dato. Ich wollte noch mehr Menschen erreichen und bei ihrem Weg zur Approbation begleiten und unterstützen. In meinem Kopf entstand die Idee von PsyLearn – einem ganzheitlichen Angebot für Lernende im Bereich Psychologie und Psychotherapie. Ich pfeilte am Konzept, gestaltete ein Logo, eine Markenidentität und schließlich diese Website.


Die Ziele von PsyLearn
Kurzfristig möchte ich die wichtigsten Informationen rund um die Approbationsprüfung in der Psychotherapie übersichtlich und zentral auf einer Website bereitstellen – inklusive Ablauf der Prüfung, relevanter Inhalte, FAQs und hilfreicher Ressourcen. Zusätzlich soll mein Lernpodcast möglichst viele angehende Psychotherapeutinnen in ihrer Prüfungsvorbereitung unterstützen. Über meine Discord-Community möchte ich außerdem eine bundesweite Vernetzung ermöglichen, in der Lernpartnerinnen gefunden, Fragen geklärt und Erfahrungen ausgetauscht werden können.
Langfristig ist es mein Ziel, weitere Fachgebiete der Psychologie einzubeziehen und Studierende vom Studienbeginn bis hin zur Approbation zu begleiten.
Meine Motivation hinter PsyLearn
Ich habe einen Lernpodcast zur Prüfungsvorbereitung gegründet und antworte auch gerne auf persönliche Nachfragen von Studierenden. Doch warum mache ich das eigentlich? Ich selbst empfand es als einen enormen Stressfaktor, dass wir während des Umbruchs vom alten zum neuen Ausbildungssystem häufig vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Module im Bachelor haben sich plötzlich geändert, Prüfungsleistungen wurden plötzlich zu mündlichen Prüfungen, Anforderungen an die Praktika änderten sich und vieles mehr. Oft wusste auch die Hochschule nicht, wie genau es weitergeht. Zunächst wurde die neue Weiterbildung angepriesen und plötzlich wurde uns doch empfohlen, den alten Weg zu gehen, so lange wir noch die Möglichkeit haben. Auch in Bezug auf die neue Approbationsprüfung hat die Unwissenheit, den Stress und die Aufregung massiv erhöht. Ich sah hier jedoch die Möglichkeit, es nachfolgenden Jahrgängen zumindest ein wenig zu erleichtern, indem ich meine Vorbereitung dokumentierte und eine Möglichkeit zum Austausch geschaffen habe. Nur weil mein Jahrgang es schwer hatte, müssen es die nachfolgenden Jahrgänge nicht auch schwer haben.
Mein Erfolgsgeheimnis
In kurzer Zeit hat sich die Anzahl an abgeschlossenen kostenpflichtigen Abonnements exponentiell gesteigert. Ich war regelrecht Sprachlos, dass bereits über 700 Menschen nach 10 Monaten für meinen Lernpodcast bezahlt haben. In kurzer Zeit war ich zudem in der Psychologie- Studi / PiA – Bubble plötzlich „bekannt“ und erhielt viele Nachrichten. Ich habe natürlich darüber nachgedacht, wie mir das gelungen ist. Im Endeffekt war es ein Prozess. In meinem Leben habe ich nach und nach viele Skills zum Teil auch durch Zufall, aber immer durch ein großes Interesse und unbändige Neugierde erlernt. Ich habe zudem einfach das getan, was ich für richtig hielt, ohne mich von anderen ausbremsen zu lassen. Ich habe nichts von alledem mit Ziel viel Geld zu verdienen getan. Die Einnahmen, die sich aus PsyLearn ergeben sind nur das Ergebnis meines leidenschaftlichen Prozesses. Ich wollte mich selbst optimal auf Prüfungen im Bachelor und Master vorbereiten und erreichte mit schlecht produzierten Podcastfolgen bereits Tausende Menschen. Ich wollte Psychologie am Kaffeetisch mit Bennet aus Spaß professionell aufziehen und entwickelte Freude am Grafikdesign, an Marketing und Podcastproduktion. All diese neu entwickelten Interessen sorgten dafür, dass ich mich täglich in meiner Freizeit mit ihnen beschäftigte und neue Skills lernte. Ich nutze meine bis dahin gesammelten Erfahrungen und dokumentierte meinen Lernprozess für die Approbationsprüfung in Podcast Episoden. Als mein Lernpodcast für die Approbationprüfung plötzlich so erfolgreich wurde, kitzelte es mir unter den Fingernägeln und ich hatte die Vision von einer eigenen Marke. Alles sollte irgendwie stimmig sein und ich erschuf PsyLearn.
Mein Erfolgsrezept für ein erfolgreiches Projekt besteht also aus: Neugierde, Vision, Motivation Leidenschaft, Freude, Lernbereitschaft und Ausdauer.

