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Honorarkürzung für Psychotherapeut*innen 2026: Hintergründe, Reaktionen und Demos

Honorarkürzung für Psychotherapeut*innen 2026: Hintergründe, Reaktionen und Demos

Die geplante Kürzung der Honorare für Psychotherapeutinnen sorgt aktuell bundesweit für große Empörung. Viele Kolleginnen reagieren mit deutlicher Kritik und beginnen, sich stärker zu vernetzen. In sozialen Netzwerken, Messenger-Gruppen und Berufsverbänden wird intensiv über die möglichen Folgen für die psychotherapeutische Versorgung diskutiert.
In diesem Artikel findest du die wichtigsten Informationen zur geplanten Honorarkürzung, aktuelle Entwicklungen sowie Möglichkeiten zum Austausch und Engagement.

Was ist passiert?

Vor einigen Wochen hatte der GKV-Spitzenverband im Bewertungsausschuss beantragt, die Honorare für psychotherapeutische Leistungen um 10 % abzusenken. Am 11.03.2026 wurde bekanntgegeben, dass die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen zum 1. April 2026 um 4,5 Prozent abgesenkt werden soll. Gleichzeitig werden die sogenannten Strukturzuschläge um 14,25 Prozent angehoben.
Die Strukturzuschläge sind Zuschläge auf bestimmte psychotherapeutische Leistungen. Sie wurden eingeführt, um Kosten zu decken, die im Praxisalltag zusätzlich entstehen. Zum Beispiel für eine Bürokraft oder für Verwaltungsarbeit, wenn Psychotherapeut:innen diese Aufgaben selbst übernehmen. Dazu gehören Terminorganisation, Dokumentation, Abrechnung oder die Kommunikation mit Krankenkassen.
Wichtig ist jedoch: Strukturzuschläge bekommt man nicht automatisch. Sie werden erst gezahlt, wenn in einem Quartal eine bestimmte Mindestmenge an Leistungen erreicht wird. Dazu zählen vor allem antrags und genehmigungspflichtige Therapien, Sprechstunden oder Akutbehandlungen. Erst wenn diese Schwelle erreicht ist, greifen die Zuschläge.
Das bedeutet: Vor allem Praxen mit hohem Leistungsumfang profitieren davon. Also Praxen, die viele Therapieeinheiten abrechnen und häufig Personal beschäftigen. Für Teilzeitpraxen oder Praxen mit geringerem Leistungsumfang ist der Effekt deutlich kleiner. Sie erreichen die nötigen Schwellen seltener. Deshalb profitieren sie von der Erhöhung der Strukturzuschläge nur begrenzt.
Entscheidend ist außerdem: Die Anhebung der Strukturzuschläge gleicht die Honorarkürzung von 4,5 % nicht aus. Die Kürzung betrifft die Vergütung der Leistungen direkt. Die Strukturzuschläge werden dagegen nur unter bestimmten Voraussetzungen gezahlt und betreffen nur einen Teil der Leistungen. Für viele Praxen, besonders kleinere oder in Teilzeit geführte Praxen, bedeutet diese Kombination am Ende einen realen Einnahmerückgang.

Psychotherapeut*innen in Deutschland empört über Honorarabsenkung

Die geplante Honorarkürzung für Psychotherapeut*innen 2026 trifft eine Berufsgruppe, die über viele Jahre intensiv ausgebildet wurde und hohe Kosten in ihre Qualifikation investiert hat. Im Vergleich zu anderen Vertragsärzten liegt die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen bisher ohnehin am unteren Ende des Spektrums. Die Psychotherapie wird dadurch massiv entwertet. Entsprechend groß ist die Empörung in der Berufsgruppe. Die Enttäuschung des Nachwuchses war ohnehin schon vorhanden auf Grund der immer noch nicht geklärten Finanzierungsfrage für die Fachpsychotherapeutenweiterbildung. Viele Masterabsolvent:innen und frisch approbierte Psychotherapeuten nach PsychThG2019 warten darauf die Weiterbildung zu absolvieren, um irgendwann für viel Geld einen Kassensitz zu erwerben. Jetzt erfahren sie, dass der GKV-Spitzenverband die ambulante Psychotherapie als Berufsfeld noch unattraktiver gestalten. Da kann man sich ernsthaft die Frage stellen, ob einer Berufsgruppe hier Steine in den Weg gelegt werden.

Viele Psychotherapeut:innen nutzen ihre Reichweite in sozialen Medien, um auf die Situation aufmerksam zu machen und Kolleg:innen zu vernetzen. Beispiele dafür sind Reels auf Instagram von Andy Sharif oder @systemischegesundheit. Parallel dazu sind auf WhatsApp und Telegram innerhalb weniger Stunden Gruppen mit jeweils über 1.000 Mitgliedern entstanden. Das unterstreicht die Relevanz und Dringlichkeit, über dieses Thema zu diskutieren. In den Gruppen werden Ideen ausgetauscht, Argumente gesammelt und erste Demonstrationen gegen die Honorarkürzungen geplant.

Mögliche Konsequenzen der Honorarkürzung

Die geplante Honorarkürzung für Psychotherapeut:innen 2026 kann erhebliche Auswirkungen haben – sowohl auf die Versorgung von Patient:innen als auch auf die Wirtschaftlichkeit der Psychotherapie. Untersuchungen zeigen, dass jeder in psychotherapeutische Behandlung investierte Euro einen deutlich höheren wirtschaftlichen Nutzen erzeugt. So führen rechtzeitige Therapien zu weniger Arbeitsausfällen, reduzieren teurere Folgebehandlungen und steigern die Produktivität. Studien von WHO und Techniker Krankenkasse legen nahe, dass sich die Kosten einer durchschnittlichen Behandlung von rund 3.200 € in etwa 10.000 € volkswirtschaftlicher Leistung umwandeln lassen – das entspricht einer Rendite von über 200 % pro investiertem Euro.

Die Kürzung verstärkt den Eindruck, dass die Psychotherapie systematisch unterfinanziert werden soll. Wichtige Fragen zur Finanzierung der Weiterbildung bleiben offen, während die Einkommen der Berufsgruppe sinken. Gleichzeitig steht ein großer Teil der Psychotherapeut*innen in den nächsten zehn Jahren vor dem Ruhestand. Unter diesen Bedingungen entsteht ein natürlicher Anreiz, frei werdende Therapieplätze eher an privat Versicherte zu vergeben, da diese finanziell besser honoriert werden. Dieser Schritt dient nicht persönlichen Vorteilen, sondern reagiert auf steigende Betriebskosten und Lebenshaltungskosten.

Insgesamt könnte die Kürzung also die Zahl verfügbarer Therapieplätze für gesetzlich Versicherte verringern, die Motivation und Stabilität von Praxen unter Druck setzen und den wirtschaftlichen Nutzen der Psychotherapie insgesamt mindern. Es bleibt jedoch die Frage offen: warum wird an einer Stelle gespart, die sogar wirtschaftlichen Gewinn einbringt?

Telegram‑Gruppe: Austausch und Vernetzung gegen Honorarkürzung

Es wurde eine Telegram-Gruppe eröffnet. In der Gruppe werden in einem digitalen Whiteboard alle Ideen zu diesem Thema gesammelt (unsere Möglichkeiten, Argumente gegen die Kürzung, Konsequenzen der Kürzung etc.). Ich bin nur Mitglied in dieser Gruppe und nicht dafür verantwortlich. Ich möchte diese wichtige Arbeit jedoch sehr unterstützen. Tretet dort gerne bei, um den Austausch aktiv mitzugestalten.

Geplante Demonstrationen gegen die Kürzung der Psychotherapie-Honorare

Der Protest findet nicht nur online statt: Bereits am 11. März 2026 kam es in Berlin zu einer spontanen Demonstration. Weitere Demos sind in Planung. In der Telegram Gruppe findet ihr auch Verlinkungen zu separaten Gruppen für die einzelnen Demos. Dort werdet ihr auch über weitere Demos informiert. Auf dem Instagram-Account von @Aktionsbündnis.Psychotherapie bleibt ihr immer Up To Date zu den geplanten Demos.

In diesen Städten haben bereits Demonstrationen stattgefunden:

  • Hamburg, 14.03.2026, Arno-Schmidt-Platz
  • Stuttgart, 14.03.2026, vor dem Herzog-Christoph-Denkmal
  • Hannover, 15.03.2026, Kröpke
  • Leipzig, 15.03.2026, Marktplatz

Anstehende Demonstrationen (zuletzt aktualisiert: 18.03.2026 um 19:09 Uhr):

Magdeburg

📅 Donnerstag, 19.03.2026 um 16 Uhr
📍 Ort: Erhard-Hübner-Platz

München

📅 Donnerstag, 19.03.2026 um 15:45 Uhr
📍 Ort: Haidenauplatz 1

Düsseldorf

📅 Donnerstag, 19.03.2026 um 11 Uhr
📍 Ort: vor dem Landtag NRW

München

📅 Donnerstag, Samstag 21.03.2026 um 16 Uhr
📍 Ort: Gärtnerplatz

Karlsruhe

📅 Samstag, 21.03.2026 um 17 Uhr
📍 Ort: Stephanplatz

Nürnberg

📅 Samstag, 21.03.2026 um 13 Uhr
📍 Ort: Lorenzkirche / Heimatmuseum

Chemnitz

📅 Samstag, 21.03.2026 um 15 Uhr
📍 Ort: Rathaus-Platz

Heidelberg

📅 Samstag, 21.03.2026 um 15 Uhr
📍 Ort: Schwanenteich-Anlage

Göttingen

📅 Samstag, 21.03.2026 um 12 Uhr
📍 Ort: Nabel

Bremen

📅 Samstag, 21.03.2026 um 11 Uhr
📍 Ort: Marktplatz

Freiburg

📅 In Planung
📍 Ort: wird noch bekannt gegeben

Mainz

📅 Donnerstag, 26.03.2026 um 16 Uhr
📍 Ort: Bahnhofsvorplatz

Marburg

📅 Samstag, 28.03.2026 um 15 Uhr
📍 Ort: noch nicht bekannt

Saarbrücken

📅 Sonntag, 29.03.2025 um 11 Uhr
📍 Ort: Landwehrplatz

Erfurt

📅 in Planung
📍 in Planung

Berliner Großdemo der Berufsverbände

📅 in Planung
📍 in Planung

Auch Berufsverbände beziehen Stellung

Neben einzelnen Psychotherapeut*innen und Initiativen beschäftigen sich auch Berufsverbände intensiv mit dem Thema. Mehrere Organisationen haben bereits Stellungnahmen veröffentlicht und kritisieren die geplante Anpassung der Vergütung. Die kommenden Wochen werden zeigen, welche weiteren Schritte auf berufspolitischer Ebene folgen.

Verbandskritik: DPtV warnt vor fatalen Folgen

Auch die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) hat sich zu Wort gemeldet und macht deutlich, dass sie die geplante Honorarkürzung kritisch sieht. Aus Sicht des Verbandes ist die Absenkung fachlich nicht nachvollziehbar und gesundheitspolitisch problematisch, vor allem, weil die Versorgung psychisch erkrankter Menschen schon jetzt angespannt ist. In dieser Situation zusätzliche Kürzungen vorzunehmen, hält die DPtV für den falschen Ansatz. Der Verband betont außerdem, dass er sich aktiv in die Verhandlungen eingebracht hat, um die Interessen der Psychotherapeut*innen zu vertreten.

Bleibe Up to Date…

Verpasse keine wichtigen Updates zur Approbationsprüfung Psychotherapie und zu relevanten Themen für Jung-Approbierte.

Austauschmöglichkeiten in der PsyLearn‑Community

Wenn ihr etwas Wichtiges zu ergänzen habt, dann nutzt gerne den Kanal #honorarkürzung-verhindern in der Kategorie Berufspolitik in meiner Discord-Community. Auch dort dürft ihr euch austauschen. Ich halte es dennoch für sinnvoll, dieses spezifische Thema zentral an einem Ort zu diskutieren. Stand jetzt hat sich die Telegram-Gruppe durchgesetzt.
Die Discord Community soll langfristig eine zentrale Austauschplattform für angehende Psychotherapeut*innen, PiAs und Jung-Approbierte (psychologische) Psychotherapeut*innen werden. Dort könnt ihr euch zur Approbationsprüfung, zur Postgradualen Ausbildung, zur Fachpsychotherapeutenweiterbildung, zu Berufspolitischen Themen uvm. austauschen.

Fazit: Honorarkürzung 2026 und Auswirkungen auf Psychotherapie

Die geplante Honorarkürzung für Psychotherapeutinnen 2026 stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen dar. Sie trifft eine hochqualifizierte Berufsgruppe, die im Vergleich zu anderen Vertragsärztinnen schlechter dasteht, und könnte die Zahl verfügbarer Therapieplätze für gesetzlich Versicherte weiter reduzieren. Gleichzeitig wird der wirtschaftliche Nutzen der Psychotherapie – ein mehrfacher Return on Investment pro investiertem Euro – gefährdet. Der Protest in sozialen Medien, Messenger-Gruppen und über Demonstrationen zeigt, wie stark die Berufsgruppe die Kürzung kritisiert und sich vernetzt, um ihre Interessen zu vertreten. Berufsverbände wie die DPtV betonen, dass eine Absenkung der Honorare nicht nur fachlich fragwürdig, sondern auch gesundheitspolitisch kontraproduktiv ist. Kurz gesagt: Eine faire Vergütung ist entscheidend, um die Versorgung, Qualität und Nachhaltigkeit der Psychotherapie langfristig zu sichern.

Literaturverzeichnis

Bundespsychotherapeutenkammer. (2011, Juni 9). Langzeitstudie der Techniker Krankenkasse belegt: Psychotherapie ist nachhaltig wirksam [Pressemitteilung]. https://www.bptk.de/pressemitteilungen/langzeitstudie-der-techniker-krankenkasse-belegt-psychotherapie-ist-nachhaltig-wirksam/

Deutsche PsychotherapeutenVereinigung. (2026, März 11). GKV‑SV kürzt Mittel für die psychotherapeutische Versorgung [Pressemitteilung]. https://www.dptv.de/aktuelles/meldung/gkv-sv-kuerzt-mittel-fuer-die-psychotherapeutische-versorgung/

Deutsche PsychotherapeutenVereinigung. (2026, März 12). Abwertung Vergütung – die nächsten Schritte [Pressemitteilung]. https://www.dptv.de/aktuelles/meldung/abwertung-verguetung-die-naechsten-schritte/

World Health Organization. (2016, April 13). Investing in treatment for depression and anxiety leads to fourfold return. https://www.who.int/news/item/13-04-2016-investing-in-treatment-for-depression-and-anxiety-leads-to-fourfold-return

Weitere Informationen

Es gibt weitere hilfreiche Artikel zu diesem Thema. Zudem gibt es jetzt eine Instagramseite, auf der ebenfalls alle Updates zu Demos gepostet werden.

Sehr lesenswert ist der Artikel von Florian Lampersberger: Honorarkürzung für Psychotherapeut:innen: Eine Chronik des Versagens
Hier findet ihr eine sehr umfassende Darstellung der Situation.

Auch hilfreich ist der Artikel von Sascha Heller: Protest gegen die Honorarkürzung in der Psychotherapie
In diesem Artikel findest du unter anderem einen Mustertext für eine E-Mail an Bundestagsabgeordnete

Hier gelangt ihr zur Instagramseite: @aktionsbuendnis.psychotherapie

FAQ zur Honorarkürzung

Wann tritt die Honorarkürzung für Psychotherapeut*innen in Kraft?

Die Honorarkürzung für psychotherapeutische Leistungen tritt in Deutschland zum 1. April 2026 in Kraft.

Wie hoch ist die geplante Honorarabsenkung?

Die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen wird um 4,5 % reduziert, die Strukturzuschläge steigen um 14,25 %. In Summe ergibt das eine effektive Absenkung von ca. 2,8 %.

Wo finden Demonstrationen gegen die Honorarkürzung statt?

Geplante Demos finden aktuell in Stuttgart, Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Marburg, Leipzig und München statt. Eine spontane Demo in Berlin hat bereits stattgefunden.

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6 Antworten zu „Honorarkürzung für Psychotherapeut*innen 2026: Hintergründe, Reaktionen und Demos“

  1. […] Eine tolle Zusammenfassung zum Thema hat auch Annsophie Völkner auf ihrer Seite Psylearn geschrieben. [zum Artikel] […]

  2. Avatar von Sven Wiemuth
    Sven Wiemuth

    Sind alle die Demos angemeldet? Gibt es noch offizielle links zur Bestätigung der Demos, die ich teilen kann?

    1. Avatar von Annsophie Voelkner

      Moin Sven, soweit ich weiß handelt es sich hierbei um angemeldete Demos. Ob die Anmeldungen jeweils schon bestätigt sind, kann ich dir nicht sagen. Ich habe bis jetzt keinen offiziellen Link. Die Infos zu den Demos haeb ich der Telegram Gruppe entnommen oder sie wurden mir privat zugesendet. Sobald ich etwas offizielles erhalte, werde ich es im Blogartikel ergänzen.

  3. Avatar von Andrea Wiedemann
    Andrea Wiedemann

    Nur eine voll ausgelastete Praxis (36 Stunden pro Woche am Patienten) profitiert von den Strukturuschlägen, Teilzeitarbeitende nicht, d.h. 2,8 Prozent ist nicht ganz richtig dargestellt worden. Teilzeitarbeitende trifft es sehr hart.

    1. Avatar von Annsophie Voelkner

      Hallo Andrea, vielen Dank für den Hinweis. Ich werde das anpassen.

  4. Avatar von Caroline Jaenisch
    Caroline Jaenisch

    Aus meiner Sicht ist es tatsächlich ein Angriff auf die kassenfinanzierte Psychotherapie selbst. Ein heimlicher, nicht diskutierter Strukturwandel erfolgt -Digitale Anwendungen übernehmen und unsere Berufsgruppe ist, wie die gesamte Gesellschaft, mitten im KI/Digitalisierungs-Transformationsprozess. Psychotherapie in Präsenz würde dabei mittelfristig stören, da sie den Menschen hilft, ihre Situation zu hinterfragen. Sie ist nicht mehr gewünscht, in unserer sich gerade verändernden Ordnung.

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